Integration und Transfer für r3-Projekte [033R070]

Integration und Transfer für r<sup>3</sup>-Projekte [033R070] - Teaserfoto
Foto: Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie


Vernetzung der r3-Projekte und Transfer der Ergebnisse: INTRA r3+

Ziel der Forschungsprojekte in der Fördermaßnahme r3 war es, praxisorientierte Lösungsansätzen für Wirtschaft und Industrie zu entwickeln. Um diese zügig in die Anwendung zu überführen, wurde im Rahmen des Begleitprojekts INTRA r³+ ein handlungsorientierter Informations- und Technologietransfer verfolgt. Die Ergebnisse der r³ Verbundprojekte wurden in einem Abschlussbuch zusammengefasst und in 2016 im Fraunhofer Verlag veröffentlicht (Dürkoop et al. 2016). Forschungsergebnisse und innovative Entwicklungen wurden darüber hinaus in Pressemitteilungen und im Innovationsradar des VDI fortlaufend online veröffentlicht. Auf der r³ Abschlusskonferenz in Bonn im Jahr 2015 wurden einige Forschungsergebnisse öffentlich vorgestellt und diskutiert.

Insgesamt bewertete das INTRA r³+ Team die Forschungsergebnisse aus r³ hinsichtlich ihres technologischen Reifegrades und auf ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Versorgungssicherheit. Bedeutende Verbesserungen in der Versorgungssicherheit konnten vor allem für die kritischen Metalle Indium und Magnesium sowie für das Mineral Fluorit erzielt werden. Nennenswerte positive Effekte auf die Versorgungssicherheit durch die r³ Forschungsarbeiten konnten darüber hinaus für Aluminium, Chrom, Gallium, Kupfer und Zinn erreicht werden. Die Bewertung der Effekte der r³ Forschungsergebnisse auf die Nachhaltigkeit  zeigten, dass bei deutschlandweiter Umsetzung der r³-Ergebnisse in industriellen Prozessen global rund 1.55 Millionen Tonnen Rohstoffe und 1.320 GWh an Primärenergie eingespart werden könnten. Der Ausstoß von Treibhausgasemissionen könnte um 240.000 t CO2-Äquivalente pro Jahr gesenkt werden. Die größten Einsparpotenziale lassen sich dabei im Bereich Substitution (Ersatz) von kritischen Metallen mit knapp 50% erzielen, gefolgt von den Bereichen Urban Mining und Recycling, die etwa 30 bis 40% bzw. 13 bis 20% zum Gesamteinsparpotenzial beitragen.

 



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