ROBEHA Nutzung des Rohstoffpotenzials von Bergbau- und Hüttenhalden unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit am Beispiel des Westharzes [033R105]

ROBEHA Nutzung des Rohstoffpotenzials von Bergbau- und Hüttenhalden unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit am Beispiel des Westharzes [033R105] - Teaserfoto
Foto: Poggendorf, BIG GmbH


Rückgewinnung von Wertstoffen aus Berge- und Hüttenhalden des Westharzes

Wie viel Rohstoff ruht noch in den Halden des Harzes? Die bisher ungenutzten Rückstände des Bergbaus im Harz lassen noch beträchtliche Ressourcen vermuten. Gleichzeitig stellt ein Teil der Haldeninhaltsstoffe aber auch ein Gefährdungspotenzial für Wasser und Boden dar. Ob und wie sich die bisher ungenutzten Reststoffe der Halden optimal und nachhaltig aufbereiten und verwerten lassen, will das r3 Verbundprojekt ROBEHA untersuchen.
In acht Teilprojekten wird ROBEHA das Rohstoffpotenzial von Bergbauhalden im Harz nachweisen und bewerten. Intelligente Konzepte und optimierte Verfahren sollen die Wirtschaftlichkeit, Effizienz und die Nachhaltigkeit bei der nachträglichen Rohstoffgewinnung verbessern. Eine Gesamtbilanz bewertet Nachteil und Nutzen der Aufbereitung. Denn ob sich die Aufbereitung tatsächlich lohnt, hängt nicht nur von der finanziellen Rentabilität ab. Das Vorhaben  bildet neben den wirtschaftlichen Aspekten zum ersten Mal auch die Kriterien der Umweltrelevanz und die gesellschaftlichen Konsequenzen ab.
Ziele des Verbundprojekts sind: 
  • komplette Rückführung aller Reststoffe in den Wirtschaftskreislauf
  • Identifikation von Haldentypen zur Wertstoffgewinnung
  • Entwicklung einer schnellen Methode zur zuverlässigen Bestimmung der Mineralbestände in allen Phasen bis zum Feinkorn
  • Optimierung von Rückbau- und Aufbereitungsverfahren für eine vollständige Verwertung
  • Entwicklung eines multikriteriellen Bewertungsansatzes, der Nutzen und Nachteile der Aufbereitung dimensioniert
  • Erstellen eines Haldenressourcen-Katasters
  • Entwicklung eines Methodenhandbuchs

Im Verbundprojekt ROBEHA, koordiniert von der Prof. Burmeier GmbH, sind die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die RWTH Aachen (Lehr- und Forschungsgebiet Abfallwirtschaft (LFA)), das Institut IFAD an der TU Clausthal, die CUTEC GmbH und das Dorfner Analysenzentrum und Anlagenplanungsgesellschaft mbH gemeinsame Partner.

Zielwertstoffe: Metalle



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